Öko fürs Wir – Der
Naturland Mehrwert

bestes bio mit naturland

Wir alle sind Verbraucher:innen. Das gibt uns tagtäglich die Möglichkeit, durch Kaufentscheidungen gute Entwicklungen zu unterstützen und schlechte zu bremsen. Wer Naturland Produkte kauft, stärkt eine Landwirtschaft, die einen großen Unterschied macht:

  • Natürliche Pflanzenstärkung statt chemisch-synthetischer Pestizide
  • Organische Düngung und sinnvolle Fruchtfolgen statt chemisch-synthetische Stickstoffdünger
  • Artenvielfalt statt Gentechnik
  • Artenreiche Kulturlandschaften statt Maiswüsten
  • Artgerechte Tierhaltung mit regionalem Öko-Futter statt klimaschädlicher Futtermittelimporte und Fleischexporte
  • Ökologisch-soziale Landwirtschaft statt Lebensmitteldumping

Naturland Bäuerinnen und Bauern müssen dabei oft noch strengere Regeln einhalten, als die EU-Ökoverordnung vorschreibt. Sie stellen beispielsweise immer ihren kompletten Hof auf Öko um und halten weniger Tiere pro Hektar Acker- oder Weideland. So wird Überdüngung vermieden und unser Grundwasser noch besser geschützt (zum Richtlinienvergleich).

Was gut ist für die Umwelt, ist auch gut für den Menschen. Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen gesunde, naturbelassene Lebensmittel, die auch möglichst genau so bleiben sollen. Deshalb ist auch die Weiterverarbeitung streng geregelt. Rund 330 Zusatzstoffe lässt das EU-Lebensmittelrecht zu, nur 53 davon dürfen in Bio-Lebensmitteln verwendet werden. Naturland erlaubt sogar nur 22.

Weniger ist eben mehr. Wollen wir Lebensmittel wirklich noch anders erzeugen?

Bio rechnet sich für Mensch, Tier und Umwelt

Biodiversität

Der Öko-Landbau leistet einen großen Beitrag zur Förderung der Biodiversität in unserer Kultur-Landschaft. Durch den Verzicht auf chemisch-sysnthetische Pflanzenschutzmitterl leben nachweislich mehr Tier- und Pflanzenarten auf Öko-Feldern und -Äckern als bei konventionellen Betrieben.

Mehr zum Thema Biodiversität bei Naturland

Boden

Die Zerstörung der Böden gefährdet Mensch und Natur in vergleichbarem Ausmaß wie der Klimawandel. Ohne Boden gibt es keine Ernährungssicherung, keine Biodiversität, kein sauberes Wasser, keine CO2-Speicherung. Der Öko-Landbau leistet durch seine Wirtschaftsweise einen großen Beitrag für gesunde Böden, denn Öko-Bäuerinnen und -Bauern erhöhen die Fruchtbarkeit der Böden, fördern den Humusaufbau und bodenerhaltende Maßnahmenund leisten somit einen wichtigen Beitrag zu Wasser-, Klima- und Artenschutz.

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Gentechnik

Naturland-Betriebe lehnen Agro-Gentechnik und neue Verfahren wie CRISPR/Cas & Co. in der Lebensmittelproduktion strikt ab – und die EU-Öko-Verordnung verbietet sie sogar für Bio-Lebensmittel. Bio-Produkte werden ohne Gentechnik erzeugt und verarbeitet.

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Klima

Die Landwirtschaft produziert durch Tierhaltung, Düngung und Energieverbrauch über 16 % der weltweiten Treibhausgase. Die Öko-Landwirtschaft schneidet dabei durch ihre Wirtschaftsweise ohne mineralische Dünger, ihre geschlossenen Wirtschaftskreisläufe und ihren geringen Tierbesatz weit besser ab im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft.

Mehr zum Thema Klimaschutz im Öko-Landbau

Pflanzenschutz

Öko-Bäuerinnen und -Bauern arbeiten ohne chemisch-synthetische Pestizide. Sie fördern die Selbstregulationsmechanismen der Pflanzen und beugen mit geeigneten Kulturmaßnahmen Erkrankungen vor. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, greifen auch Bio-Betriebe auf Pflanzenschutzmittel zurück. Dies sind natürlich vorkommende Stoffe auf naturstofflicher Basis wie Extrakte des Neem-Baumes oder auf mikrobieller Basis wie Pilzsporen.

Mehr zum Thema Pflanzenschutz im Öko-Landbau

Qualitätssicherung

Unabhängige Kontrollverfahren und die konsequente Anwendung der Naturland Richtlinien bilden die Grundlage für die Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, die im Einklang mit Natur und Umwelt hergestellten werden. Diese Qualität wird durch das Naturland Zeichen bescheinigt.

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Tierwohl

So konsequent wie unsere Naturland Bäuerinnen und Bauern ohne Pestizide und Gentechnik arbeiten, so wichtig ist ihnen auch der verantwortungsvolle Umgang mit den ihnen anvertrauten Tieren. Unsere Tiere sind Mitgeschöpfe mit eigenen Bedürfnissen. Für ihr Wohl arbeiten bei Naturland Erzeuger:innen, Berater:innen sowie eigens dafür zuständige Naturland Tierwohlbeauftragte eng zusammen.

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Veganismus

Verbraucher:innen hinterfragen – neben dem Preis – zunehmend moralisch-ethische, ökologische, kulinarische und gesundheitliche Aspekte beim Lebensmitteleinkauf. Da die herkömmliche Landwirtschaft hierzu wenig überzeugende Antworten bietet, ziehen Einige durch Fleischverzicht ihre Konsequenzen. Kritische, qualitätsorientierte Verbraucher konsumieren weniger (bis keine) tierischen Lebensmittel, unterstützen grundlegende Werte und Ziele des Öko-Landbaus und stoßen Diskussionen zur heutigen Tierhaltung und zu grundsätzlichen Ernährungsthemen an. Sie sind für den Öko-Landbau wichtige Zielgruppe und Unterstützer und für gesellschaftliche Debatten unentbehrlich. Dennoch stellt sich die Frage, ob eine radikale Abkehr vom Fleisch dem Öko-Landbau nicht eher schadet.

Züchtung

Seit tausenden von Jahren züchtet der Mensch Tierrassen und Pflanzensorten heran, die ihm als Grundlage für die Öko-Lebensmittelerzeugung dienen. Der Großteil dieser Tiere und Pflanzen wurde für die koventionelle Landwirtschaft gezüchtet und bereitet den Öko-Bäuerinnen und -Bauern daher z.T. erhebliche Probleme. Naturland Landwirt:innen und Naturland Marktgesellschaften arbeiten aber aktiv an der Erhaltung und Neuentwicklung geeigneter Sorten für den Öko-Landbau.

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Naturland setzt Zeichen – auch in der Verarbeitung

Aromen

Öko-Verarbeiter dürfen zur Aromatisierung von Öko-Lebensmitteln nur Aromaextrakte wie ätherische Öle und Destillate sowie natürliche Aromen einsetzten – bei Naturland nur aus der namensgebenden Frucht. Damit sind für Öko-Produkte deutlich weniger Aromen zugelassen als in der konventionellen Verarbeitung.

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Jod

Kaum ein Spurenelement ist so umstritten wie Jod. In der Ernährungswissenschaft gilt Jod als unverzichtbar für die Bildung von Schilddrüsenhormonen und den Stoffwechsel. Als Lebensmittelzutat muss nur die Verwendung von Jodsalz in Lebensmitteln auf der Zutatenliste mit angegeben werden. Naturland hat die Kennzeichnung in seinen Verarbeitungsrichtlinien ebenfalls extra hervorgehoben, um für Klarheit zu sorgen.

Mehr Infos zu Aromen in der Öko-Verarbeitung

Milch

Die Milcherzeugung ist die wichtigste Einkommensquelle der deutschen Öko-Landwirte mit einem Volumen von ca. 500 Millionen Litern Milch jährlich. Milch dient als Calciumlieferant dem Aufbau der Zähne und Knochen. Bio-Milch kann noch mehr: Studien zeigen, dass der Weidegang bzw. das Grünfutter die Nährstoffqualität der Milch verbessert. Die Milch dieser Milchkühe enthält im Durchschnitt mehr Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäure als konventionelle Milch.

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Nanotechnologie

Da die Umweltauswirkungen von Nanomaterialien und ihre Wirkungen auf den Menschen wenig bekannt sind, muss Nanotechnologie zurzeit als Risikotechnologie eingestuft werden. Daher verbietet Naturland in seinen Richtlinien bei der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und Kosmetika die Verwendung von Nanomaterialien. Dies schließt die Verpackungen mit ein, die Nanomaterialien enthalten.

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Nitritpökelsalz

Etwa 90 Prozent der Wurst- und Fleischerzeugnisse in unseren Läden werden heute gepökelt. Pökelsalze (NPS) sind Mischungen aus Speisesalz und Natriumnitrit (E 250), Natriumnitrat (E 251) oder Kaliumnitrat. Öko-Betriebe verwenden hiervon nur Natriumnitrit und Kaliumnitrat. Einige Öko-Betriebe verwenden anstelle von NPS auch Gemüseextrakte, die einen natürlichen Nitratgehalt aufweisen.

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Verpackungen

Naturland Produkte werden umwelt-, tier- und ressourcenschonend produziert und erfüllen soziale und zunehmend faire Kriterien. Wenn ein Lebensmittel mit so viel Aufwand und in höchster Öko-Qualität erzeugt wird, sollte es auch besonders geschützt werden. In diesem Sinne ist die nachhaltigste Verpackung die Verpackung, die das jeweilige Bio-Lebensmittel am besten schützt.

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Wein

Bio-Wein gewinnt immer mehr Anhänger und ist im Spitzenbereich nicht mehr wegzudenken. Diese positive Entwicklung ist seinem natürlichen, ureigenen Charakter zu verdanken, der durch gesunden Boden, konsequente Pflanzenpflege und handwerkliches Können und Geschick geprägt wird. Naturland hat in der Weinproduktion strenge Vorgaben für die Bodenpflege, Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz und Verarbeitung. Dies sichert eine hohe Öko-Qualität und eine große Transparenz für Kunden und Erzeuger.

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Zusatzstoffe

In ökologischen Lebensmitteln werden keine problematischen Stoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Stabilisatoren, Schnellreifemittel, Süßstoffe, synthetische Farbstoffe und Phosphate (in Fleischwaren) eingesetzt. So dürfen von den insgesamt 330 EU-weit zugelassen Stoffen nur 56 in den Öko-Lebensmittel verarbeitet werden. Naturland ist mit seinen Richtlinien noch restriktiver und lässt nur weniger als die Hälfte dieser Stoffe zu.

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