Verbraucher

Während die intensive konventionelle Fischzucht oft zu großen Umweltschutzproblemen führt, regelt Naturland per Richtlinien wie die Ökosysteme und Wildbestände nachhaltig geschont werden. Hierzu gehören der Schutz von natürlichen Pflanzengemeinschaften sowie der ökologischen Funktionen (z.B. Laichgebiet für Amphibien und Wasserinsekten, Rastplatz für Zugvögel, Wanderwege für Fische). Zu diesem Zweck sind insbesondere ausreichend große Flächen mit naturnahem Pflanzenbestand zu erhalten.

Auch auf die Verwendung geeigneter Baumaterialien wird geachtet, so ist z.B. der Einsatz von Erzeugnissen aus PVC und anderen umweltschädlichen Materialien verboten. Beim Abhalten fischfressender Vögel und anderer Tierarten sind nur Maßnahmen erlaubt, die diese Tiere nicht schädigen (z.B. durch Netze, Greifvogelattrappen). Auch der Einsatz von Chemikalien zur Reinigung oder Desinfektion ist streng geregelt.

Verarbeitung

Ein Großteil der Fische wird nach dem Schlachten weiterverarbeitet. Auch hier stellt Naturland eine lückenlose Kontrolle der Verarbeitungskette sowie die ausschließliche Verwendung von Öko-Zutaten sicher. Geräuchert wird nur nach herkömmlichen Verfahren mit naturbelassenen, heimischen Laubholz und Gewürzen bei einer durchschnittlichen Glimmtemperatur von 500°C. Verboten sind das Schwarzräuchern, die Verwendung von Katenrauch und der Einsatz von nicht naturbelassenen Hölzern, harzreichem Holz, giftigem Holz und Flüssigrauchpräparaten sowie die Technik der Injektionssalzung.

Mehr Infos zum Futter, zur Tiergesundheit, zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie eine Vergleichstabelle zu „Naturland“, „Einfach-Öko“ und „konventioneller“ Aquakultur finden Sie hier im Flyer:

 file ico Naturland Forelle und Lachs (PDF, 787 kB)