Verbraucher

Der deutsche Durchschnittsbürger isst im Jahr ca. 18 kg Geflügelfleisch. Nur knapp ein Prozent hiervon stammt aus ökologischer Erzeugung. Für Öko-Puten ist, wie generell in der Öko-Tierhaltung, Auslauf ins Freie vorgeschrieben. Das härtet die Tiere ab, stärkt ihr Immunsystem und ermöglicht die Bildung von Vitamin-D.

Es gibt jedoch noch weitere Pluspunkte, die den Öko-Puten zugutekommen:

- Der Stall ist durch Tageslicht beleuchtet, so dass die Tiere in einem natürlichen Rhythmus leben.

- Der eingestreute Scharrraum und die Sitzstangen oder Strohballen zum „Aufbaumen“ ermöglichen ein arteigenes Verhalten.

- Die Besatzdichte ist auf 21 kg Lebendgewicht pro m² Stallgrundfläche begrenzt (entspricht etwa 2 Hennen). Dies reduziert den Stress, die Tiere bleiben gesünder.

- Gentechnik im Futter ist ebenso tabu wie Leistungs- und Wachstumsförderer und synthetische Aminosäuren.

- Die Futtermittel stammen zu 100 % aus Öko-Anbau und werden ohne mineralischen Kunstdünger und chemisch-synthetische Pestizide produziert.

- Werden im Krankheitsfall Medikamente eingesetzt, gilt die doppelte gesetzliche Wartezeit, bis das Tier geschlachtet werden darf.

- Die Aufzucht der Küken bis zur sechsten Lebenswoche erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl und wird daher oft von spezialisierten Betrieben durchgeführt. Ab der sechsten Lebenswoche sind die Jungputen robuster und kommen zu den Mastbetrieben. Nach ca. 20 Wochen sind die Tiere mit einem Lebendgewicht von 10-11 kg schlachtreif.

Mehr hierzu und Infos zu eingesetzten Rassen, der Fütterung sowie eine Vergleichstabelle zu „Naturland“, „Einfach-Öko“ und „konventioneller“ Putenhaltung finden Sie hier im Flyer:

 file ico Naturland Puten (PDF, 740 kB)