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Die Wildform des Huhns, das Bankiva-Huhn, stammt aus Asien und bewohnt Wälder und Lichtungen. Wie das Wildhuhn können Haushühner gut gehen, laufen und sehen. Sie sind jedoch sehr wasserscheu, können nicht schwimmen und nur schlecht fliegen. Abends fliegen sie auf Bäume, klammern sich zum Ruhen an einen Ast und legen den Kopf unter die Flügel.

Als Allesfresser scharren und kratzen sie den ganzen Tag am Boden in der Erde nach Insekten, Würmer, Samen, Keimlinge, Früchte und Beeren. Mittags wird gerne ein Sonnen- und Staubbad genommen und etwas gedöst. Eigene oder gegenseitige Gefiederpflege, Fuß- und Flügelstrecken sowie Flügelschlagen gehören zum Komfortverhalten.

Damit die Tiere auch auf dem Öko-Hof all diese Verhaltensweisen ausleben können, muss der Bauer viel Zeit investieren. Der Stall und der Auslauf sind aufwändig gestaltet: Im Grünauslauf bedarf es Strukturen, die den Hühnern Schutz und Sicherheit bieten, z.B. Sonnen- bzw. Regenschutz und Sichtschutz vor Raubvögeln.

Mehr Infos zur Haltung von Masthühnern, zum Futter und zu Zuchtfragen sowie eine Vergleichstabelle zu „Naturland“, „Einfach-Öko“ und „konventioneller“ Haltung finden Sie hier im Flyer:

file ico Masthühner (PDF, 741 kB)