Verbraucher

Die Tierhaltung ist für viele Öko-Betriebe ein zentrales Element für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und einen möglichst geschlossen Stoffkreislauf. Mist ist neben Humus und stickstoffspeichernde Hülsenfrüchte die einzige Stickstoffquelle, die dem Öko-Bauern zur Verfügung steht. Künstliche Stickstoffdünger sind im Öko-Landbau verboten. Bei einem ausgewogenen Verhältnis von Mistaufkommen und Nährstoffbedarf der Pflanzen ist Mist kein – wie in der Agroindustrie – stinkendes Entsorgungsproblem, sondern wertvoller Dünger. Durch die flächengebundene Tierhaltung stellt der Öko- Landbau die Ausgewogenheit sicher und macht tierische Agrarfabriken im Öko-Landbau unmöglich.

Tierische Lebensmittel als Massenware
Fleisch, Eier und Milch spielen heute in unserer Ernährung eine zentrale Rolle: Sie liefern hochwertige Eiweiße und wichtige Mineralstoffe und sind einmalige Geschmacksträger. So isst heute der Durchschnittsdeutsche jedes Jahr über 60 kg Fleisch, 214 Hühnereier und rund 100 Liter Milch(produkte). Der Verbrauch solcher Mengen tierischer Lebensmittel aus konventioneller Massenproduktion führt zu vielen Problemen.

Mehr Infos zu diesen Problemen und zu Lösungsstrategien des Öko-Landbaus finden Sie hier im Flyer:

 file ico Wie viel Fleisch verträgt die Welt (PDF, 412 kB)