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Aktuelles von Naturland

Nie wieder Rana Plaza - Entwicklungsminister Müller: Der Freihandel ohne Grenzen ist Ausbeutung

Bundesentwicklungsminister Müller und Steffen Reese, Vorstandsmitglied FFH fordern eine verbesserte Gesetzgebung © Forum Fairer Handel / Martin Weinhold

Berlin, 21.01.2015 – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Notwendigkeit verbindlicher sozialer und ökologischer Standards in den internationalen Produktionsketten hervorgehoben. „Der Freihandel ohne Grenzen ist Ausbeutung von Mensch und Natur. Verbindliche Regelungen sollten angestrebt werden, damit auch Wettbewerbsgleichheit herrscht“, sagte Müller während eines Podiumsgesprächs des Forum Fairer Handel mit Steffen Reese, Vorstandsmitglied des Forums und Naturland Geschäftsführer.

„Der Markt braucht natürlich Grenzen, Standards und Vorgaben“, unterstrich der Bundesentwicklungsminister: „Wir haben internationale Regeln, die aber häufig nicht eingehalten werden. Daran müssen wir arbeiten, damit wir die Globalisierung positiv für die Menschen gestalten können.“ Steffen Reese betonte: „Rana Plaza darf sich nicht wiederholen! Wir fordern, dass die Bundesregierung die Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte und Umwelt entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren, negativen Auswirkungen entgegenzuwirken und eingetretene Schäden zu beheben. Dass verantwortungsvoller internationaler Handel möglich ist, beweist der Faire Handel seit über vierzig Jahren!“

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"Wir haben es satt!": 50.000 Menschen demonstrieren für eine umfassende Agrarwende

(Bild: Steffie Loos/Naturland)

50.000 Menschen haben zur Internationalen Grünen Woche in Berlin gegen Gentechnik, gegen das Freihandelsabkommen TTiP und für eine umfassende Agrarwende demonstriert. Sie forderten einen Kurswechsel in Richtung einer Landwirtschaft, die Bauern eine Zukunft gibt, damit sie ihrer Verantwortung gegenüber Verbrauchern, Tieren, Umwelt und Klima gerecht werden können. Das machten bei der Abschlusskundgebung am Samstag vor dem Bundeskanzleramt zahlreiche Redner unterschiedlicher Organisationen deutlich, darunter auch Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied.

Löwenstein warnte, dass die nun vom EU-Parlament beschlossene Opt-out-Regelung keinen wirklich sicheren Schutz vor Gentechnik biete. Was hier drohe, sei ein europäischer Flickenteppich und in der Folge „Gentechnik durch die Hintertür”.

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Bayerns beste Bio-Produkte 2015 kommen aus dem Naturland

Naturland gratuliert Julia Reimann und Stefan Schmutz (Bild: Christoph Assmann)

Bayerns beste Bio-Produkte 2015 kommen vom Naturland Betrieb Chiemgaukorn in Trostberg. Gleich zwei der insgesamt zehn Auszeichnungen, die Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Samstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vergab, gingen an Julia Reimann und Stefan Schmutz, die auf ihrem Naturland Hof im Chiemgau vor allem alte Getreidesorten anbauen. Eine Auszeichnung in Gold gab es für den „Bayerischen Reis” von Chiemgaukorn, Silber für das Leindotteröl.

Der Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte” wird von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) organisiert, um die Qualität bayerischer Öko-Lebensmittel anhand ausgewählter Produkte darzustellen.
Beim diesjährigen Wettbewerb hatten sich 47 Unternehmen mit insgesamt 61 verschiedenen Produkten um eine der Auszeichnungen in den Kategorien Gold, Silber, Bronze und Innovation beworben.

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Aktuelle Pressemitteilungen


17.01.2015: 50.000 Menschen demonstrieren für eine umfassende Agrarwende

Fünfte „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin

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17.01.2015: Bayerns beste Bio-Produkte 2015 kommen aus dem Naturland

Preisverleihung auf der Grünen Woche: Gold und Silber für Naturland Hof Chiemgaukorn

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14.01.2015: Gesunde Böden und Fairer Handel als Grundlage einer nachhaltigen Zukunft

Im „Internationalen Jahr der Böden“: Naturland auf der Internationalen Grünen Woche

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27.11.2014: Naturland warnt: Keine falschen Brüsseler Kompromisse zu Lasten des Öko-Landbaus

Bundesregierung muss Allianz gegen die Totalrevision der EU-Öko-Verordnung schmieden

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24.11.2014: Niedersächsische Agrarwende ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit

Naturland wirft Bauernverband und Landvolk Verweigerungshaltung vor

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04.11.2014: Mit Öko-Tierhaltung in die Zukunft

Naturland auf der EuroTier 2014 – Fachinformationen zu Umstellung und Vermarktung

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31.10.2014: Naturland begrüßt Neuordnung der Öko-Förderung im Freistaat

Wichtiges Signal für mehr Bio in Bayern

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