Heimische Erbsen und Bohnen sind gesund für Mensch, Tiere und Boden

weisse erbse 250Heimische Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sind wieder stark auf dem Vormarsch, denn sie sind besonders vielseitig verwendbar. Als Zwischenfrüchte in der Landwirtschaft verbessern sie die Bodenfruchbarkeit und sind wertvolles Eiweißfutter für Tiere. Aber auch für die menschliche Ernährung werden sie gerade wiederentdeckt, z.B. verarbeitet zu Nudeln als besonders eiweißreiche und glutenfreie Alternative zu herkömmlichen Hartweizennudeln.

Naturland unterstützt als Projektpartner das Demonstrationsnetzwerk Erbse/Bohne, das den Anbau und die Verbreitung dieser Kulturen in Deutschland voranbringen will.

LogoOWCVom 9. bis 11. November 2017 trifft sich die internationale Öko-Branche zum 19. Organic World Congress (OWC) in Neu Delhi in Indien. Naturland beteiligt sich mit verschiedenen Beiträgen an diesem globalen Forum für ökologische Landwirtschaft.

Ziel des diesjährigen OWC ist es zur Stärkung der indischen und weltweiten Ökolandwirtschaftsbewegung beizutragen und Indiens Agrarpolitik entschieden und unumstößlich in Richtung Öko zu lenken. So auch das Motto des diesjährigen Öko-Kongresses:„An Organic World through an Organic India“.

Nur ein kleiner Anteil der heutigen landwirtschaftlichen Nutzpflanzen ist speziell an die Anforderungen des Öko-Landbaus angepasst. Daher ist die Erforschung und Züchtung solcher Nutzpflanzen für den Öko-Landbau von besonderer Bedeutung.

Mit dem Start eines Förderprojekts zur Erforschung des Potenzials einer neuen besonders ausdauernden Weizenkultur nimmt Naturland die wichtige Aufgabe im Bereich der ökologischen Pflanzenzüchtung wahr.

Naturland fordert klares Votum von Bundesminister Schmidt im Europäischen Rat

Naturland Präsident Heigl 250Nach dem klaren Votum des Europäischen Parlaments für einen endgültigen Glyphosat-Ausstieg muss jetzt auch das Bundeslandwirtschaftsministerium seinen Widerstand gegen ein Verbot des Ackergifts aufgeben. „Die Zeit ist reif, das Totalherbizid endlich komplett aus dem Verkehr zu ziehen. Das muss nun auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einsehen“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl am Dienstag in Gräfelfing.

Heigl fordert den Bundesminister auf, bei der Abstimmung am Mittwoch im Europäischen Rat ebenfalls klar für den Ausstieg zu votieren. „Christian Schmidt muss jetzt endlich Farbe bekennen. Die Bundesregierung darf den Ausstieg nicht noch einmal durch ihre Enthaltung blockieren, sondern muss sich an die Seite von Frankreich, Italien und der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten stellen, die alle für einen Ausstieg sind“, forderte der Naturland Präsident.

Landwirtschaftsminister Hauk zeichnet besonders artgerechte Öko-Putenhaltung aus

Tierschutzpreis BaWue MLR 250Josef und Sheila Heinzler aus Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen erhalten den diesjährigen Tierschutzpreis des Landes Baden-Württemberg. Die Naturland Geflügelhalter werden damit für ihre besonderen Verdienste um den Tierschutz in der Nutztierhaltung geehrt. Landwirtschaftsminister Peter Hauk verlieh den Preis am Montag (23.10.) in Stuttgart.

Der Geflügelbetrieb von Josef und Sheila Heinzler ist in erster Linie auf Öko-Putenhaltung spezialisiert, hinzu kommen Weidegänse. Die Tiere können sich auf fünf Hektar Auslauffläche frei bewegen. Der Betrieb hat sich dabei bewusst zur Bepflanzung des Auslaufs mit Kulturholunder entschieden, weil der stark verzweigte Strauch den Puten ideale Lebensbedingungen bietet.

Nachhaltige Seelachsfischerei Naturland Wildfisch zertifiziert

kutterfisch j v cölln 250Seelachs ist hierzulande einer der beliebtesten Speisefische. Er eignet sich bestens für die Weiterverarbeitung und wird daher vielfach als frisches und gefrorenes Filet im Handel angeboten. Allerdings gilt der Fisch in den meisten Fanggebieten als überfischt und damit als bedroht. In der nördlichen Nordsee und im Skagerrak ist der Bestand dagegen stabil. Dort ist nun erstmals eine Seelachsfischerei gemäß den Naturland Wildfisch Richtlinien zertifiziert.

Ziel ist es, diesen Bestand kontrolliert nachhaltig zu befischen und so zu erhalten. Dazu erarbeitete der Verband mit Fischereiexperten und Umweltschützern projektspezifische Bewirtschaftungsauflagen. Die Weiterverarbeitung der Fische erfolgt gemäß den Naturland Öko-Richtlinien.