Nachhaltige Seelachsfischerei Naturland Wildfisch zertifiziert

kutterfisch j v cölln 250Seelachs ist hierzulande einer der beliebtesten Speisefische. Er eignet sich bestens für die Weiterverarbeitung und wird daher vielfach als frisches und gefrorenes Filet im Handel angeboten. Allerdings gilt der Fisch in den meisten Fanggebieten als überfischt und damit als bedroht. In der nördlichen Nordsee und im Skagerrak ist der Bestand dagegen stabil. Dort ist nun erstmals eine Seelachsfischerei gemäß den Naturland Wildfisch Richtlinien zertifiziert.

Ziel ist es, diesen Bestand kontrolliert nachhaltig zu befischen und so zu erhalten. Dazu erarbeitete der Verband mit Fischereiexperten und Umweltschützern projektspezifische Bewirtschaftungsauflagen. Die Weiterverarbeitung der Fische erfolgt gemäß den Naturland Öko-Richtlinien.

Umweltministerin Scharf zeichnet besonders artgerechte Öko-Schweinehaltung aus

tierschutzpreis 250Eveline Heigl aus Kallmünz im Landkreis Regensburg wird mit dem diesjährigen Tierschutz-Preis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Die Naturland Bäuerin wird damit für ihre besonderen Verdienste um den Tierschutz in der Nutztierhaltung geehrt. Umweltministerin Ulrike Scharf verlieh den Preis am Montag in der Münchner Residenz.

„Mit ihrer tierfreundlichen Landwirtschaft setzt Frau Heigl ein starkes Zeichen für den Tierschutz.“, lobte Ministerin  Scharf die Preisträgerin in ihrer Laudatio.

Zwischenfrüchte gelten als Boden-Kraftquellen im Öko-Landbau. Denn Öko-Bauern verzichten auf die Verwendung von leichtlöslichem Mineraldünger und sind somit auf die Leistungen aus dem Zwischenfruchtanbau für Boden und Folgekulturen enorm angewiesen.

Die Naturland Feldtage am 18. und 19. Oktober beschäftigen sich daher mit Fragen rund ums Thema Zwischenfrüchte und zeigen verschiedene Zwischenfruchtmischungen auf zwei Betrieben in Ober- und Niederbayern. Teilnehmen können alle interessierten Landwirtinnen und Landwirte.

Mexikanische Delegation sucht Unterstützer in Deutschland - Besuch bei Naturland

Maya Imkerinnen 250Illegaler Anbau von Gensoja in Mexiko bedroht die Existenz der indigenen Maya-Imker auf der Halbinsel Yukatan. Durch die zunehmende Ausbreitung der Sojafelder gerät unter anderem die Honigproduktion der Mayas in Gefahr. Fast die Hälfe des mexikanischen Export-Honigs geht nach Deutschland, das weltweit an der Spitze des Pro-Kopf-Verbrauchs an Honig liegt.

Eine Delegation von Maya-Imkerinnen besuchte am Mittwoch (27.09.) die Naturland Zentrale in Gräfelfing, um von ihrem schwierigen Kampf zu berichten. Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung bei Naturland sagte den mexikanischen Gästen die weitere Unterstützung des Verbands zu. Nicht zuletzt gebe es auch einige Naturland Imker auf Yukatan, unterstrich Fürst, der zugleich Koordinator des IFOAM Apiculture Forum ist, der weltweiten Vereinigung der Öko-Imker.

Öko-faire Nord-Südprodukte schaffen Perspektiven – Hofrundgang und Molkereibesuch

Bananenbauern treffen Milchbauern 250

Deutsch-ecuadorianisches Öko-Treffen auf dem Großrachlhof in Grassau: Im Rahmen der Fairen Woche haben die beiden Naturland Bananenbauern Marcelo Matute und Yhony Yanzaguano am Mittwoch (27.09.) ihre bayerischen Kollegen Miriam und Jakob Sichler besucht.

Die einen kultivieren Bananen im tropischen Ecuador, die anderen produzieren Milch im Voralpenland. Doch die drei Öko-Bauern verbindet mehr, als man auf den ersten Blick vielleicht meinen würde. Alle drei sind Mitglied bei Naturland, alle drei sind genossenschaftlich organisiert und die Rohstoffe, die sie erzeugen, werden in der Molkerei Berchtesgadener Land zu einem rundum öko-fairen Joghurt verarbeitet.

Den Hof mit Leben füllen und Menschen für die Landwirtschaft begeistern. Für ein pädagogisches Angebot auf dem Hof braucht es meist nicht viel. Denn der Hof bietet unglaublich viele Möglichkeiten, besonders Kindern (aber auch Erwachsenen) Erfahrungen und Erlebnisse zu ermöglichen.

Erkennen, wo die eigenen Schätze auf dem Hof liegen, darum geht es in der 10-tägigen Qualifizierung Bauernhofpädagogik, die Ende März 2018 wieder startet und von Naturland unterstützt wird. Interessierte Landwirte und Landwirtinnen können sich bis zum 15. Januar anmelden.