Naturland zum Weltwassertag am 22. März

Weltwassertag 2019 250x166Die Landwirtschaft ist weltweit der größte Wasserverbraucher. Nach Schätzungen des WWF verbraucht sie rund 70 Prozent der Wasserressourcen, in Entwicklungsländern sogar bis zu 90 Prozent.

Am 14. März hatte Naturland zur Versammlung der spanischen Mitgliedsbetriebe und Partner eingeladen. Zentrales Thema der Veranstaltung: Wasser. Alexander Koch von der internationalen Abteilung bei Naturland ging in seinem Vortrag insbesondere auf die Naturland Richtlinienanforderungen bezüglich einer nachhaltigen Wassernutzung ein.

Haushaltskürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit sind ein fatales Signal. Nachbesserungen sind dringend erforderlich

SAM 1129 250x166Gräfelfing/Berlin – Der Öko-Verband Naturland und das Forum Fairer Handel kritisieren die geplanten Kürzungen im Haushalt des Entwicklungsministeriums als kurzsichtig. Damit werde die Glaubwürdigkeit des entwicklungspolitischen Engagements der Bundesregierung massiv beschädigt.

„Die Bundesregierung hat sich auf die Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 verpflichtet. Dafür braucht es eine ambitionierte Entwicklungszusammenarbeit, die sich auch den Folgen der Klimakatastrophe stellt. Dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz nun ausgerechnet hier den Rotstift ansetzt, zeigt, dass er offensichtlich nicht verstanden hat, worum es geht“, sagte Steffen Reese, Geschäftsführer des Öko-Verbands Naturland und Mitglied im Vorstand des Forums Fairer Handel, am Donnerstag in Gräfelfing.

Auf den Spuren der Milch: von der Kuh bis zur Müsli-Schale

Anna Kuehlregal 2 Website

Was Anna bei ihrem Blick hinter die Kulissen erlebt hat?
Im sechsten Video der Doku-Serie #wirlebennaturland fasst Anna ihre Eindrücke zusammen. Sie wollte ganz genau wissen, wo die Milch denn eigentlich herkommt und was auf dem Weg bis in die Kaffeetasse passiert.

Dabei besuchte sie die Kühe auf dem Großrachlhof in Grassau und informierte sich über Tiergesundheit, Boden und Futtermittel. Im Anschluss besichtigte sie die Molkerei Berchtesgadener Land, war live bei den Prozessen der Verarbeitung dabei und tauschte sich mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten zum Thema Verpackung aus. Natürlich probierte sie auch. Und wie wir erfahren haben, schmeckt Anna die Schokomilch am besten.

Nachhaltigkeit fängt bei der Kuh an und geht bis zu Verpackung und Recycling

Bild website Video5

Das Thema Verpackung ist eine große Herausforderung, die jeder ernst nehmen muss, der damit in Berührung kommt. Im fünften Video der Doku-Serie #wirlebennaturland rückt die Verpackung in den Fokus. In der Molkerei Berchtesgadener Land und bei Naturland ist Nachhaltigkeit ein wichtigstes Thema - und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Einen Beitrag zu nachhaltigen Verpackungslösungen zu leisten, ist dabei ein besonders großes Anliegen. Daher stehen die Mitarbeiter immer in engem Austausch mit den Verpackungslieferanten, um stets die bestmögliche Lösung - auch für die Umwelt zu finden. Die Molkerei füllt z.B. alle Frischmilchsorten in einer Kartonverpackung ab, die zu 90% aus nachwachsenden, pflanzlich basierten Rohstoffen besteht. Der dabei verarbeitete Karton wird aus FSC®-zertifiziertem Holz hergestellt und die Kunststoffbeschichtung aus Zuckerrohr gewonnen.

Bilanz der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Uni Hohenheim vom 01. - 03. März 2019

Steffen Reese Vortrag 250x166Die landwirtschaftliche Praxis muss bienen- und insektenfreundlicher werden – die Politik in Bund und Ländern, in Europa und weltweit steht deshalb in der Verantwortung die Landwirtschaft entsprechend zu unterstützen. Dieses Fazit ziehen die Veranstalter im Nachgang der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Teilgenommen hatten über 300 Erwerbs- und Hobbyimker, Wissenschaftler,
Entwicklungsexperten und anderen Bienenbegeisterte. Organisiert wurde sie von der Universität Hohenheim, dem Öko-Verband Naturland und dem Imkereiforum des weltweiten Öko-Dachverbands IFOAM.

mitgliederversammlung bay 250Landtagspräsidentin Ilse Aigner zu Gast bei Naturland

Bad Feilnbach, 28.02.2019 – Naturland Präsident Hubert Heigl ist zuversichtlich, dass Bayern mit der Umsetzung des Volksbegehrens Artenvielfalt zum bundesweiten Vorreiter beim Erhalt der Biodiversität wird. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir uns bei den Gesprächen am Runden Tisch auf praktikable Lösungen für die Landwirtschaft verständigen, ohne dabei hinter die Kernforderungen des Volksbegehrens zurückzufallen“, sagte Heigl auf der bayerischen Naturland Mitgliederversammlung am Donnerstag in Bad Feilnbach.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die als Gastrednerin zu den gut 150 bayerischen Naturland Bäuerinnen und Bauern sprach, betonte in diesem Zusammenhang die gemeinsame Verantwortung von Landwirtschaft und Verbrauchern. „Das entscheidende Kriterium für den Umwelt- und Artenschutz ist der Kauf von Bioprodukten“, sagte die Landtagspräsidentin.