Landwirtschaft nach Hurrikan wieder aufbauen - BNN und Naturland richten Spendenkonto ein

Haiti zerstoerte Bananenplanage 250Hurrikan Matthew hat das Land Haiti, das zu den ärmsten der Welt gehört, schwer getroffen. Noch hat die reine Katastrophenhilfe oberste Priorität, um die Menschen mit dem unmittelbar Notwendigsten zu versorgen. Zugleich muss aber in der Landwirtschaft jetzt schon an die nächste Aussaat gedacht werden, damit die haitianischen Bauern nicht langfristig auf Lebensmittelhilfen angewiesen bleiben.

Unter dem Stichwort „Saatgut-Hilfe für Haiti“ haben Naturland und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem gespendeten Geld soll eine lokale Nichtregierungs-Organisation unterstützt werdenen, die haitianischen Bauern möglichst schnell mit dem benötigten Saatgut versorgt.

Naturland & Partner auf der südback vom 22. bis 25. Oktober 2016

Südback 2016Ein gut umgesetztes Öko-Sortiment ist eine Profilierungschance für Bäckereien. Zugleich legen die Kunden heute mehr Wert auf regionale Rohstoffe und fairen Handel. Viele Betriebe entscheiden sich daher für eine Naturland Partnerschaft, die ihnen die Möglichkeit offen lässt, sich zusätzlich fair zertifizieren zu lassen. Wie dieser Weg aussehen kann, zeigt Naturland vom 22. bis 25. Oktober 2016 auf der südback in Stuttgart am Gemeinschaftsstand in Halle 7.

Dort sind gleich drei Naturland Partner vertreten, die für Bäcker besonders interessant sind: Die Meyermühle liefert als führende Öko-Mühle Premiummehl, Backmischungen und Zutaten in Naturland Fair Qualität. Das Fairhandelshaus GEPA und die Adelholzener Alpenquellen ergänzen das Warenangebot mit Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränken, die das Naturland Zeichen tragen.

Naturland zum Welternährungstag am 16. Oktober

2016 Agropia Kartoffelvielfalt 250Zum Tag der Welternährung am 16. Oktober macht Naturland auf die Bedeutung der Kleinbauern zur Ernährungssicherung aufmerksam. Der freie Zugang zu Saatgut und Sortenvielfalt ist dabei eine Voraussetzung – was aber jetzt mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer passiert, ist genau das Gegenteil.

„Die Macht der Saatgut- und Pestizidkonzerne bedroht schon heute die genetische Grundlage unsere Ernährung“, warnt der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Welternährungstags

 

Kochen mit regionalen Zutaten: Die Auftaktveranstaltung zum Tag der Regionen wurde von der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf als Schirmherrin auf dem Naturland Biohof Lex in Bockhorn mit einem herbstlichen Menü eröffnet.
„Bayern soll bei ökologischem Wirtschaften und dem Schutz der Naturvielfalt führend bleiben. Wir brauchen eine Kultur der Nachhaltigkeit, um unsere Lebensbedingungen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten", so Scharf. Der Tag der Regionen leiste einen wichtigen Beitrag, diesen Gedanken bei den Menschen stärker bewusst zu machen.

Naturland fordert erhebliche Nachbesserungen am Klimaschutzplan der Bundesregierung

Naturland Präsidiumsvorsitzender Hans HohenesterNaturland fordert in einer Stellungnahme zum Klimaschutzplan 2050 erhebliche Nachbesserungen am Entwurf der Bundesregierung. „Ohne die Festschreibung wirksamer und verbindlicher Etappenziele zur CO2-Reduktion wird Deutschland die Klimaziele von Paris nicht erreichen können. Die Bundesregierung muss jetzt ihren eigenen Ankündigungen zum Klimaschutz Taten folgen lassen und den Klimaschutzplan 2050 ambitioniert nachbessern“, sagte der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester am Freitag (30.9.) in Gräfelfing.

Andernfalls drohe der ganze Plan zur Farce zu werden, warnte Hohenester. Denn im derzeitigen Entwurf fehlen wirksame Ziele zur CO2-Reduktion für alle wesentlichen Sektoren, vom Verkehr über die Landwirtschaft bis zum Energiesektor.

Naturland zum Welttag des Kaffees am 1. Oktober

Naturland Kaffeeanbau in Indien 250Am 1. Oktober ist Weltkaffeetag. Kaffee ist das mit Abstand meist getrunkene Getränk in Deutschland. Der Pro-Kopf-Konsum lag im vergangenen Jahr bei 162 Litern. Die Verbraucher sind anspruchsvoll was seine Zubereitung betrifft, aber auch ein Blick auf den Anbau lohnt.

Kaffee wird auf über zehn Millionen Hektar in 70 Ländern rund um den Globus angebaut, wobei die Anbauweisen sehr verschieden sind. „Naturland-Kaffee wird in standortgerechten Anbausystemen mit Schattenbäumen kultiviert und leistet dadurch einen echten Beitrag für Umwelt und Klima“, betont der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Weltkaffeetages.