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Öko-Betriebe erhalten NABU- und Alnatura-Umstellungsförderung

2018 ABBI 350Fünf Preisträger-Betriebe zusammen mit Naturland Vize-Präsident Hans BartelmeSechs Naturland Betriebe haben erfolgreich am NABU Wettbewerb „Gemeinsam Boden gut machen“ teilgenommen und ein Preisgeld von insgesamt 160.000 gewonnen. Die Preisträger wurden am Donnerstag auf der BIOFACH in Nürnberg prämiert. Der alljährlich stattfindende Wettbewerb wird von der Alnatura Bio-Bauern-Initiative unterstützt und soll Betriebe, die frisch auf Öko-Landbau umgestellt haben, bei der Finanzierung der Umstellung unterstützen und damit den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen in Deutschland steigern.

Zusammen mit fünf anderen Umstellern gehören die sechs Naturland Betriebe damit zu den elf prämierten Öko-Betrieben, die sich in diesem Jahr den Förderpreis von insgesamt 310.000 € teilen dürfen. Alle sechs Naturland Betriebe haben ihren Betrieb erst im vergangenen Jahr auf ökologischen Landbau umgestellt und freuen sich natürlich sehr über die finanzielle Spritze. Besonders die Umstellungsphase ist für viele Öko-Betriebe mit hohen Investitionskosten verbunden.

Naturland Vize-Präsident Hans Bartelme gratulierte den Preisträgern auf der BIOFACH persönlich: „Es ist großartig, dass sich unsere Naturland Betriebe so zahlreich durchsetzen konnten,“ freute sich Bartelme. „Mit ihrer Innovationskraft und ihrem herausragenden Engagement im Naturschutz stehen sie beispielhaft für über 320 Öko-Betriebe, die sich im vergangenen Jahr zur Umstellung auf Naturland entschieden haben.“.

Innovative Konzepte überzeugen

Die Naturland Betriebe Hofer aus Baden-Württemberg und Sasse aus Sachsen-Anhalt teilen sich jeweils einen zweiten Platz. Familie Hofer konnte die Jury mit einem innovativen Konzept aus kombinierter Hähnchen- und Rinder-Weidehaltung überzeugen. Junglandwirt Sasse setzt auf eine Zweinutzungs-Hühnerrasse und ein durchdachtes regionales Vermarktungskonzept für seine Bio-Eier. Über einen dritten Platz können sich die Naturland Betriebe Kühl aus Mecklenburg-Vorpommern, Schips aus Baden-Württemberg und die bayerischen Betriebe von Familie Häckl und Familie Widmann freuen. Sie nehmen in ihren jeweiligen Regionen eine wichtige Rolle als Leuchtturm-Betriebe für den Öko-Landbau ein und sollen so auch weitere Betriebe animieren, auf Öko umzustellen.

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