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Mehr als 600 Hersteller und Gastronomen sind Naturland zertifiziert . Wie sie die Verbandsrichtlinien umsetzen und für den eigenen Markterfolg nutzen, lesen Sie in den folgenden Portraits. Erfahren Sie außerdem, welche Besonderheiten die freiwillige Naturland Fair Zertifizierung mit sich bringt und welche Kriterien unsere Naturland Fair Partner dafür erfüllen.

Bio-Kontor 7: Genuss aus der Region für die Region


Gute Lebensmittel kommen aus Frankreich, heißt es oft in Spitzenküchen. Konrad Geiger wollte das Gegenteil beweisen und machte sich auf die Suche nach bayerischen Öko-Bauern, die seine Leidenschaft für Genuss und Nachhaltigkeit teilten. Mit Bio-Kontor 7 hat er in Bad Aibling eine eigene Wertschöpfungskette aufgebaut, die direkt vom Feld über die Küche bis zu Schulen, Gastronomie, Handel und in den eigenen Online-Shop führt.

Pionier für nachhaltige Gourmetprodukte

Die oberbayerische Gemeinde Eresing ist nicht groß. Umso größer ist der Ruf, den Isana weit über die Ortsgrenzen hinaus genießt. Das 1986 gegründete Unternehmen gilt längst als Europas führende Manufaktur für frische Bio-Feinkost und hat zusammen mit Naturland zahlreiche Pionierleistungen vollbracht – allen voran im Bereich der ökologischen Aquakultur und nachhaltigen Fischerei.

Von der Bäuerin zur Bäckerin

Die Entscheidung war hart, aber dennoch richtig: Vor zwei Jahren hat Regina Fichtner ihren Milchviehbetrieb im oberbayerischen Greiling verpachtet und widmet sich seither ganz und gar „Regina´s Back Heisl“, das sie auf dem Hofgelände errichtet hat. Die Arbeit im Stall vermisst sie immer noch, aber die Freude an der Verwirklichung ihres Berufstraums überwiegt.

Dr. Franz Ehrnsperger: Begründer einer eigenen Bio-Tradition


Es gibt Meldungen, die erschüttern die bayerische Volksseele bis ins Mark. Zum Beispiel, als bekannt wurde, dass ausgerechnet in den beliebtesten konventionellen Biersorten das Pestizid Glyphosat enthalten ist. Für Dr. Franz Ehrnsperger kam diese Meldung nicht überraschend. Schließlich erkannte er die landwirtschaftlichen Fehlentwicklungen bereits, als er 1971 die Geschäftsführung von Neumarkter Lammsbräu übernahm. Daher schlug er als Öko-Pionier eine ganz neue Richtung ein.

Holunderprodukte für den Tierschutz

 

Man würde nicht vermuten, dass der Naturlandhof Heinzler einer der größten Bio-Geflügelbetriebe Baden-Württembergs ist. Geradezu idyllisch sieht das Freiland aus, in dem die Puten im Schatten des Holunders dösen. Ursprünglich wurden die Sträucher zur artgerechten Gestaltung angepflanzt. Seit kurzem aber liefern sie den Rohstoff für neue Produkte und sind zum zweiten Standbein geworden.

Naturland Partner mit sozialem Mehrwert

Wenn Feste wie Ostern oder Weihnachten nahen, haben die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul viel zu tun: Für jeden Mitarbeiter der Adelholzener Alpenquellen wird persönlich eine kleine Aufmerksamkeit verpackt. Diese Geste zeigt die enge Beziehung zum Mineralbrunnen, der seit 1907 zur Kongregation gehört. Die erzielten Gewinne dienen seither – neben der Sicherung der Arbeitsplätze – ausschließlich dazu, eine Vielzahl sozialer Projekte zu finanzieren.

Die Ökologischen Molkereien Allgäu gehören zu den langjährigen Naturland Partnern und konnten im Herbst ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Ein Drittel dieses Weges hat Rudi Gmeiner bereits begleitet: 2006 übernahm er die Sellthürner Käskuche, stellte sie nach den Naturland Richtlinien um und produziert seither vor allem Rohmilch-Hartkäse für die ÖMA. Damit hat er sich auf einen Bereich spezialisiert, der ganz besonders auf hohe Milchqualität angewiesen ist.

Handwerkliche Herstellung als Erfolgsrezept

Das Ökozentrum Werratal liegt in Thüringen am Rande des UNESCO Biosphärenreservats Rhön. 1991 wurde es mit dem Ziel gegründet, eine naturnahe und standortgerechte Lebensmittelproduktion in der wirtschaftlich benachteiligten Region aufzubauen. Teil des Konzeptes ist die Hofkäserei Belrieth, in der die eigene Milch handwerklich verarbeitet wird.

Elf Fragen an den Biopilzhof

Seit über 14 Jahren züchten Sie Champignons. Seit nunmehr 8 Jahren züchten Sie ökologische Champignons. Was war für Sie der Grund auf ökologische Produktsweise umzustellen?