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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 43.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 330.000 Hektar. 

Naturland Kaffeeproduzent aus Uganda zu Besuch bei Naturland Milchbauer in Oberbayern

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Zwei Bauern, zwei Kontinente, eine gemeinsame Überzeugung: Die Zukunft unserer Ernährung liegt in der Verbindung von Öko-Landbau und Fairem Handel. Darüber waren sich Stanley Maniragaba, Betriebsleiter der Naturland Kaffeekooperative Ankole Coffee Producers‘ Co-operative Union (ACPCU) in Uganda, und Georg Schlickenrieder, Naturland Milchbauer aus Oberbayern, schnell einig. Im Rahmen der diesjährigen Fairen Woche besuchte Maniragaba seinen Naturland Kollegen Schlickenrieder am Montag (18.09.) auf dessen Betrieb in Otterfing.

Beim Hofrundgang tauschten sich die beiden Öko-Erzeuger über die jeweiligen Perspektiven aus, die sie auf und durch den Fairen Handel haben. „Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen. Nur so können sie es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken“, sagte Stanley Maniragaba.

Naturland bringt Öko-Kompetenz in der Entwicklungszusammenarbeit ein

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Gräfelfing – Naturland begrüßt das klare Bekenntnis von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller zum Öko-Landbau. „Die ökologische und sozial orientierte Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Bekämpfung von globalen Umweltproblemen, Hunger und Armut. Es ist gut, dass diese Erkenntnis aus dem Weltagrarbericht 2008 künftig auch die Entwicklungspolitik der Bundesregierung prägen soll“, sagte Naturland Geschäftsführer Steffen Reese am Montag in Gräfelfing.

Reese reagierte damit auf eine Ankündigung von Bundesminister Müller, wonach die innovativen Methoden des ökologischen Landbaus in der Entwicklungspolitik in Zukunft eine zentrale Rolle spielen sollen.

Faire Woche 2017 vom 15. bis 29. September

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Unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven“ startet am Freitag die diesjährige Faire Woche (15. – 29. September). Bundesweit machen mehr als 2.000 Veranstaltungen den Fairen Handel erlebbar. Ein Höhepunkt der Fairen Woche sind die Produzentenreisen, bei denen auch Naturland Bäuerinnen und Bauern von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Für Naturland gehören Ökologischer Landbau und Fairer Handel untrennbar zusammen. „Öko-Landbau ist umwelt- und gesundheitsverträglich und damit fair zu Mensch, Tier und Natur“, sagt Hubert Heigl, Präsident des Öko-Verbandes Naturland, mit Blick auf die Faire Woche. Gerade die Kleinbauern im globalen Süden werden Dank Öko-Landbau unabhängig von teurer Agro-Chemie. Der Faire Handel wiederum sorgt dafür, dass sie von ihrer Arbeit leben können.

Besuch GIC klein Am Dienstag, den 25. Juli, besuchte eine Gruppe von 25 Vertretern, Managern und Partnern der Grünen Innovationszentren die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Naturland arbeitet bislang mit dem Grünen Innovationszentrum in Kamerun an der Umstellung einer Kakao-Kooperative.

Die Zentren sind ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie zielen darauf ab, die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigung und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln in den ländlichen Zielregionen durch Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu steigern. Die Zentren fördern die Einführung und Verbreitung von Innovationen entlang verschiedener Wertschöpfungsketten - vom Feld bis auf den Teller.

Steuererungskreis web 250 Wie schafft der Faire Handel bei Bäuerinnen und Bauern im globalen Süden Perspektiven? Welche Rolle spielt dabei der Ökologische Anbau? Was bewirkt die Kombination aus öko und fair bei uns? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum des Besuchs einer Delegation verschiedener Fairtrade-Towns in der Naturland Zentrale in Gräfelfing am 18.07.2017. Die Fair Akteure informierten sich über die Naturland Fair Zertifizierung und nutzten die Gelegenheit, auch untereinander weitere Kontakte zu knüpfen.

Teilnehmer der Delegation waren Mitglieder des Steuerungskreises der Fairtrade-Town München sowie weiterer Steuerungskreise von Fairtrade-Gemeinden aus dem Münchner Umland.

Naturland Verbandsarbeit, Nachhaltigkeitsziele und Perspektiven für künftige Zusammenarbeit

chinesische delegation 250 Am 5. Juli 2017 besuchte eine chinesische Delegation der Provinz Guizhou die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Die Gruppe war im Rahmen eines zweiwöchigen Weiterbildungsprogrammes in Frankfurt und München unterwegs, organisiert vom China Education & Training Center CETC. Ziel der Weiterbildung war es, die Delegation über die landwirtschaftlichen Strukturen, landwirtschaftlichen Verbände und Genossenschaften in Deutschland aufzuklären.

Die Teilnehmer stammten überwiegend aus dem Bereich der Armutsbekämpfung und Entwicklungshilfe, tätig am Poverty Alleviation and Development Office of Guizhou Province. Guizhou liegt im gebirgigen Süden des chinesischen Binnenlandes, am Fuße des Himalaya Gebirges. Die Provinz ist ungefähr halb so groß wie Deutschland und hat rund halb so viele Einwohner wie Deutschland.

Besuch in Naturland Geschäftsstelle - ökologische Landwirtschaft und Sozialstandards im Fokus

Die philippinische Delegation zu Besuch in Gräfelfing Am 28. Juni 2017 besuchte eine philippinische Delegation die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Der Besuch fand im Rahmen einer einwöchigen Studienreise zum Thema Wertschöpfungsketten ökologischer Lebensmittel, organisiert von AFOS (Stiftung für unternehmerische Entwicklungszusammenarbeit) statt.

Die Teilnehmer waren überwiegend Politiker und Landwirte, die die ökologische Landwirtschaft auf den Philippinen fördern wollen. Bei dem Treffen mit Vertretern der LVÖ (Landesverband für Ökologischen Landbau) sowie von Naturland erhielten die Delegierten Einblicke in die Struktur der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland sowie die internationale Erfahrung von Naturland und diskutierten Herausforderungen und Strategien bei der Vermarktung ökologischer Lebensmittel.

Naturland Partner in Palästina als „Mutmacher“ ausgezeichnet – Preisverleihung am 8. September

Nasser Abufarha Der Direktor des Naturland Fair Partners Canaan Fair Trade aus Palästina, Nasser Abufarha, ist einer der fünf Preisträger des One World Award 2017. Er wird für seine Pionierleistung im Öko-Landbau und Fairen Handel im Nahen Osten geehrt.

„Wir freuen uns, dass Nasser Abufarha mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet wird. Seine Arbeit in Palästina ist ein authentisches und innovatives Beispiel dafür, wie Bauern von Öko und Fair profitieren können“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl am Montag anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Preisgewinner.