Tierwohl
Mastrinder

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Mastrinder

Derzeit bevölkern rund 1,5 Milliarden Rinder unseren Planeten, die beim Wiederverdauen Methan ausrülpsen. Dies brachte sie als Klimakiller in Verruf – zu Unrecht: Der Großteil der landwirtschaftlichen Emissionen stammt nicht von Rindern sondern synthetischen Düngern und Pestiziden.

Als Wiederkäuer binden Kühe sogar Kohlenstoff in Form von Humus im Boden. Damit wirken sie dem Klimawandel entgegen und fördern die Bodenfruchtbarkeit. Dies macht Rinder für den Öko-Landbau und auch für die Welternährung unverzichtbar.

Wiederkäuergerechte Ernährung

Naturgemäß ernähren sich Rinder mit Gras, Klee und Kräutern. Daher müssen Öko-Betriebe ihre Rinder großenteils mit Gras, Heu und Stroh füttern. Aufgrund des hohen Grünfutteranteils enthalten Bio-Rindfleisch und Bio-Milch im Durchschnitt mehr Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäure als die herkömmlichen Lebensmittel. Da auch Öko-Rinder als Milch- und Fleischlieferanten hohe Leistungen erbringen, erhalten sie neben dem Grundfutter Bio-Kraftfutter aus Futtergetreide, Ackerbohnen oder Erbsen. Angesichts der Welthungerproblematik gehört es zu den großen Herausforderungen, den Anteil von Getreide- und Eiweißträgern im Futter zu senken und Wiederkäuer nicht zum Nahrungskonkurrenten des Menschen zu machen. Grundsätzlich muss das gesamte Futter ökologisch erzeugt sein und bei Naturland-Betrieben zu mindestens 60 % vom eigenen Betrieb stammen.

Wie eine wiederkäuergerechte Ernährung aussieht, warum es hornlose Rinder gibt und warum diese die Kälte lieben, können Sie in unserer Naturland Kundeninfo lesen:

Weitere Informationen zum Thema:

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