EU-Projekt zur Verbesserung ökologischer Pflanzenzüchtung

ecobreed logo 250x166Im Mai 2018 startete das fünfjährige Projekt »Increasing the efficiency and competitiveness of organic crop breeding (ECOBREED)«. Ziel ist es, die Verfügbarkeit von Saatgut und Sorten für die ökologische Landwirtschaft zu verbessern.
Im ECOBREED-Projekt arbeiten 24 Partnerorganisationen aus 15 Ländern an:
- Methoden, Strategien und Infrastruktur für eine biologische Pflanzenzüchtung
- Der Entwicklung von Sorten bzw. Zuchtmaterial mit verbesserter Stressresistenz, Ressourceneffizienz und Qualität
- Methoden zur Herstellung von hochqualitativem Biosaatgut

Verbesserung von Betriebsmitteln im ökologischen Landbau

RELACS Logo 250Öko-Bauern halten sich an hohe Standards bei der Herstellung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und schonen zugleich die Umwelt. Dennoch muss auch der Öko-Landbau kontinuierlich verbessert werden, um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Genau hier setzt das EU-Projekt "Replacement of Contentious Inputs in Organic Farming Systems" (RELACS)  an, an dem auch Naturland beteiligt ist.

"RELACS bietet eine einzigartige Möglichkeit für Landwirtschaftsorganisationen, Beratungsdienste und Forscher, zusammenzuarbeiten und zu noch höheren Umweltstandards im biologischen Landbau beizutragen", betont der Koordinator des im Mai 2018 gestarteten Projekts, Dr. Lucius Tamm.

Durch Vernetzung neue Ideen in der Landwirtschaft voranbringen

Nefertiti 250Im Januar 2018 startete das vierjährige Projekt „Networking European Farms to Enhance Cross Fertilisation and Innovation Uptake through Demonstration” (NEFERTITI). Ziel ist die Vernetzung von herausragenden Betrieben und Praxisbeispielen, um damit den Wissenstransfer zwischen LandwirtInnen zu erhöhen und neue Ideen voranzubringen.

Ziel von NEFERTITI ist der Aufbau von insgesamt zehn thematischen Netzwerken aus Demonstrations- und Pilotbetrieben in ganz Europa.

Von 2015 bis 2018 war Naturland als Partner an einem von der EU geförderten Projekt zum Tierwohl namens „AWARE“ beteiligt und konnte seine Erfahrungen von den jährlichen Tierwohlkontrollen auf internationaler Ebene einbringen.

Gemeinsam mit der britischen Öko-Zertifizierungsorganisation Soil Association, der italienischen Kontrollstelle CCPB, der polnischen Kontrollstelle Agro Bio Test, der deutschen Kontrollstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz und unter Beteiligung der Georg August Universität in Göttingen wurde an Tierwohlkontrollen gearbeitet.