BIOFRUITNET verbindet europäische Öko-Obstbauern

BiofruitNet HD kleinIm Bio-Obstanbau ist der Schutz vor Schädlingen und Krankheiten von großer Bedeutung, da es sich in der Regel um empfindliche Kulturen handelt. Viele Biobäuerinnen und -bauern in Europa haben ihre eigenen Praktiken und Verfahren entwickelt, um den Herausforderungen im ökologischen Pflanzenschutz erfolgreich zu begegnen.

Dieses wertvolle Praxiswissen verbleibt jedoch oft auf lokaler Ebene, statt es mit Obstbäuerinnen und -bauern in anderen Regionen, die mit den gleichen Problemen konfrontiert sind, zu teilen. Das BIOFRUITNET-Projekt zielt darauf ab, Praktiker im ökologischen Obstbau in ganz Europa besser zu vernetzen und diese erfolgreichen Methoden des Pflanzenschutzes für alle zugänglich zu machen.

Praxistag Biodiversität von Naturland und LBV

Betrieb Gck Streuobst 250Beilngries, 06.07.2020 – Das größte Lob hat Florian Gäck von einer alten Frau aus dem Dorf bekommen. „So habe das in ihrer Kindheit auf den Feldern bei uns überall ausgesehen, hat sie geschwärmt“, erzählt der 40-jährige Naturland Bauer aus Beilngries. Stolz lenkt er die Blicke der BesucherInnen auf die bunte Vielfalt unterschiedlichster Ackerwildkräuter auf dem Getreidefeld hinter ihm.

Zwischen Öko-Roggen mit Wintererbse, die er dort im Gemenge anbaut, blühen nicht nur roter Mohn und weiße Kamille, sondern auch zahlreiche als gefährdet eingestufte Arten: So sind zum Beispiel der gelbblühende Ackerhahnenfuß, der violette Frauenspiegel und die weiße Ackerlichtnelke zu sehen. „Und das hier ist Ackerrittersporn, der hat sich besonders gut etabliert“, sagt Gäck und weist auf die in kräftigem Lila leuchtenden Blüten.

Hohe Tierwohlstandards und Transparenz in der gesamten Produktionskette überzeugen

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Sowohl konventionelle als auch Bio-Produkte wurden nicht nur auf Geschmack und Qualität des Fleischs getestet, sondern auch Aspekte wie Tierwohlkriterien, Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung, sowie Transparenz in der gesamten Produktionskette wurden in die Bewertung miteinbezogen.

Das Schweinefleisch der Testpackung kommt vom Naturland Betrieb von Johannes Hohenester.

Videointerview mit Naturland Landwirt Tobias Klenke

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Bad Sooden-Allendorf - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Naturland Landwirt Tobias Klenke ist ein echter Teamplayer. Zusammen mit seiner Familie und vielen fleißigen Erntehelfern baut er leckeren Bio-Spargel und Bio-Erdbeeren an. Neben den ökologischen Aspekten des Anbaus achtet er besonders auf gute Arbeitsbedingungen für seine Arbeiter.

Stellungnahme zur Öko-Test-Bewertung Naturland Wildfisch zertifizierter Fischstäbchen

fish fingers 4498838 640 250In der aktuellen Ausgabe des Magazins Öko-Test werden Naturland Wildfisch zertifizierte Fischstäbchen der Marke Alnatura mit „mangelhaft“ bewertet. Dabei wird der falsche Eindruck erweckt, dass der darin verarbeitete Seelachs mit Methoden gefischt worden sei, die den Meeresboden im Fanggebiet aufwühlen und zerstören. Außerdem behauptet Öko-Test, der befischte Bestand in der Nordsee und im Skagerrak sei bedroht und stehe „auf Rot“. Das ist nachweislich falsch!

Tatsächlich liegt der Bestand vollständig im grünen Bereich. Und das staatliche Thünen Institut für Seefischerei bestätigt, dass die Gebietsauflagen der Fischerei eingehalten werden und besonders sensible Lebensräume ausgespart werden: „Berichte unser Fangbeprobungen zeigen keine Auffälligkeiten bezüglich Beifang von Bodenorganismen, was auf eine geringe Bodenberührung schließen lässt,“ betont Institutsleiter Gerd Kraus, der das Fischereiprojekt wissenschaftlich begleitet.

Der Naturland Fair Partner Meyermühle bekommt DLG-Auszeichnungen

Außenansicht Meyermühle 250

Wertschöpfungsketten, in denen hohe ökologische und qualitative Maßstäbe gelten, bringen die besten Lebensmittel hervor. Nach diesem Prinzip arbeitet die Meyermühle aus Landshut. In Zusammenarbeit mit regionalen Bio-Landwirten stellt der Naturland Fair Partner Premium- und Spezialmehle für erstklassige Bio-Backwaren her. Drei davon wurden erst vor kurzem von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft DLG mit Gold- und Silbermedaillen prämiert.

Rund 600 bayerische Landwirte bauen für die Meyermühle Weizen, Dinkel und Roggen nach den Naturland Richtlinien an. Daraus entstehen zum einen klassische Premiummehle in verschiedenen Mahlgraden. Zum anderen werden die hochwertigen Rohstoffe zu Spezialmehlen und Backmischungen verarbeitet, aus denen auch die aktuellen DLG Preisträger hervorgegangen sind.